Der KRM verurteilt die Anschläge auf mehrere Moscheegemeinden und ruft die Sicherheitsbehörden auf, die Sicherheit zu gewährleisten

Köln: 24.01.2018

Der KRM ist besorgt über die neuerliche Serie von Angriffen auf türkischstämmige Moscheegemeinden. Die Kämpfe im Norden Syriens werden zum Anlass genommen, um vermehrt gegen türkische Einrichtungen und insbesondere Moscheen zu hetzen und den Terror nach Deutschland hinein zu tragen. Bei Anschlägen auf Moscheegebäude der DITIB unter anderem in Minden und Leipzig wurden Wände beschmiert, Fenster eingeschlagen und Sachschäden verursacht.  Auf dem Flughafen in Hannover spielten sich Szenen ab, die uns erschrecken und aufhorchen lassen.

Pressemitteilung zu Jerusalem Entscheidung der USA

Köln: 11.12.2017

Der KRM ist bestürzt über die Entscheidung der USA zu Jerusalem und fordert eine Allianz der Vernunft von der Staatengemeinschaft.
Mit größter Besorgnis haben auch die Muslime in Deutschland die einseitige Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und ihre Botschaft dorthin zu verlegen aufgenommen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein großer Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden, sie birgt die Gefahr die bereits sehr instabile Situation im Nahen und Mittleren Osten noch weiter zu schwächen.

OVG Urteil zum islamischen Religionsunterricht: Die institutionelle Integration des Islam ist ohne Alternative

Köln: 13.11.2017

Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) bedauert die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster. Der Senat hat es versäumt, Signale in Richtung der religionsverfassungsrechtlichen Einbindung der Islamischen Religionsgemeinschaften zu senden und somit die weitere Institutionalisierung des Islam in Deutschland auf eine neue Stufe zu heben. Mit der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster liegt die Verantwortung erneut bei der Politik und den islamischen Religionsgemeinschaften.

DEN GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT MIT ALLER KRAFT BEFÖRDERN

Köln: 05.07.2017

Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt.

EKD KRM Spitzentreffen

Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm.  „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum.