17. TAG DER OFFENEN MOSCHEE 2014

Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober hat bereits Tradition in Deutschland. Seit 1997 findet diese Initiative der Moscheen bundesweit statt.

Dieser Tag der Begegnung schafft eine Plattform für den interkulturellen Dialog und bietet Moscheebesuchern die Möglichkeit, den Islam und die Moscheen kennen zu lernen. Mit Moscheeführungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Büchertischen und kulturellen Beiträgen suchen die Moscheegemeinden das Gespräch mit ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern und empfangen sie in gewohnter Gastfreundschaft.

MUSLIME STEHEN AUF GEGEN HASS UND UNRECHT

Unter dem Motto „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“ wollen die vier im Koordinationsrat der Muslime (KRM) vertretenen Religionsgemeinschaften (DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD) und ihre angeschlossenen Landes- und Regionalverbände am 19.09.2014 in ihren über 2000 Moscheen eine bundesweite Aktion durchführen, welche in sieben ausgewählten Städten im Anschluss des muslimischen Freitagsgebetes mit einer Mahnwache und Friedenskundgebung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort begleitet wird.

FRIEDLICHES MITEINANDER FÖRDERN - BEGEGNUNG VON EKD UND KRM DELEGATIONEN IN KÖLN

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, und der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM),  Ali Kızılkaya, haben angesichts der dramatischen Lage im Irak den Missbrauch von Religion zur Legitimation von Krieg kritisiert. „Ganz gleich ob im Nahen Osten, in Afrika oder in der Ukraine – Gewalt löst die Probleme nicht, nur Recht und Dialog schaffen Frieden.“

FRIEDLICHES MITEINANDER FÖRDERN - BEGEGNUNG VON EKD UND KRM DELEGATIONEN IN KÖLN

Zentrales Thema des diesjährigen Treffens war der Beitrag der Religionsgemeinschaften in Deutschland zum Frieden in der Gesellschaft und zwischen den Völkern. Angesichts der anstehenden Gedenktage zum Ausbruch des Ersten und des Zweiten Weltkrieges wurde an die übernationale und universelle Verantwortung der Religionen erinnert. Wenn es Krieg gebe, müssten sich alle fragen lassen, was sie getan oder unterlassen haben, dass es so weit kommen konnte, stimmten die Gesprächspartner überein.