Pressemitteilungen

PRESSEMITTEILUNG ZU JERUSALEM ENTSCHEIDUNG DER USA

Der KRM ist bestürzt über die Entscheidung der USA zu Jerusalem und fordert eine Allianz der Vernunft von der Staatengemeinschaft.
Mit größter Besorgnis haben auch die Muslime in Deutschland die einseitige Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und ihre Botschaft dorthin zu verlegen aufgenommen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein großer Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden, sie birgt die Gefahr die bereits sehr instabile Situation im Nahen und Mittleren Osten noch weiter zu schwächen.

DEN GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT MIT ALLER KRAFT BEFÖRDERN

DEN GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT MIT ALLER KRAFT BEFÖRDERN

Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt.

Gemeinsame Presseerklärung der Muslimischen Verbände zur geplanten Islamkonferenz des Bundesinnenministeriums (DIK)

Gemeinsame Stellungnahme von DITIB, Islamrat, VIKZ und Zentralrat

Die unterzeichnenden Verbände haben eine Einladung zu der „Deutschen Islam Konferenz“ (DIK), die das Bundesinnenministerium am 27.9.2006 durchzuführen plant, erhalten. Wir begrüßen ausdrücklich das Bemühen der Bundesregierung sich dem Themenkomplex Islam und Muslime in Deutschland erstmalig nachhaltig zu widmen.

„JEDER FLÜCHTLING IST ZU ALLERERST EIN MENSCH“ - BEGEGNUNG VON EKD UND KRM DELEGATION IN MÜNCHEN

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen. „Jede Zahl steht für Einzelschicksale und Menschen, die den gleichen Respekt und die gleiche Wertschätzung verdienen wie jeder andere Mensch auch.

17. TAG DER OFFENEN MOSCHEE 2014

Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober hat bereits Tradition in Deutschland. Seit 1997 findet diese Initiative der Moscheen bundesweit statt.

Dieser Tag der Begegnung schafft eine Plattform für den interkulturellen Dialog und bietet Moscheebesuchern die Möglichkeit, den Islam und die Moscheen kennen zu lernen. Mit Moscheeführungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Büchertischen und kulturellen Beiträgen suchen die Moscheegemeinden das Gespräch mit ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern und empfangen sie in gewohnter Gastfreundschaft.

MUSLIME STEHEN AUF GEGEN HASS UND UNRECHT

Unter dem Motto „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“ wollen die vier im Koordinationsrat der Muslime (KRM) vertretenen Religionsgemeinschaften (DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD) und ihre angeschlossenen Landes- und Regionalverbände am 19.09.2014 in ihren über 2000 Moscheen eine bundesweite Aktion durchführen, welche in sieben ausgewählten Städten im Anschluss des muslimischen Freitagsgebetes mit einer Mahnwache und Friedenskundgebung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort begleitet wird.

FRIEDLICHES MITEINANDER FÖRDERN - BEGEGNUNG VON EKD UND KRM DELEGATIONEN IN KÖLN

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, und der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM),  Ali Kızılkaya, haben angesichts der dramatischen Lage im Irak den Missbrauch von Religion zur Legitimation von Krieg kritisiert. „Ganz gleich ob im Nahen Osten, in Afrika oder in der Ukraine – Gewalt löst die Probleme nicht, nur Recht und Dialog schaffen Frieden.“

FRIEDLICHES MITEINANDER FÖRDERN - BEGEGNUNG VON EKD UND KRM DELEGATIONEN IN KÖLN

Zentrales Thema des diesjährigen Treffens war der Beitrag der Religionsgemeinschaften in Deutschland zum Frieden in der Gesellschaft und zwischen den Völkern. Angesichts der anstehenden Gedenktage zum Ausbruch des Ersten und des Zweiten Weltkrieges wurde an die übernationale und universelle Verantwortung der Religionen erinnert. Wenn es Krieg gebe, müssten sich alle fragen lassen, was sie getan oder unterlassen haben, dass es so weit kommen konnte, stimmten die Gesprächspartner überein.

KRM RUFT MUSLIME ZUM GEBET FÜR DIE OPFER DES BERGWERKUNGLÜCKS IN SOMA AUF

Bei einem schweren Unglück in einem Kohlebergwerk in Soma im Westen der Türkei sind am Dienstag (13.05.2014) 282 Arbeiter ums Leben gekommen. Weitere 100 Bergleute wurden zum Teil schwer verletzt. 

Dazu sagte Ali Kızılkaya, Sprecher des Koordinationsrat der Muslime (KRM): „Möge Allah sich den Verstorbenen Geschwistern erbarmen. Den Hinterbliebenen teilen wir unser tiefes Beileid mit. Den Verletzten wünschen wir schnelle Genesung. Möge solch eine Katastrophe sich nicht wiederholen.“